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<title>Keule</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Keule</span></h1>
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<table class="wikitable infobox toptextcells float-right" style="font-size:90%; margin-top:0; width:300px;">

<tbody><tr>
<th colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#202122; font-size:105%;">Keule
</th></tr>
<tr>
<td colspan="2" style="text-align:center;"><span typeof="mw:File"></span>
</td></tr>
<tr>
<th colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#202122; font-size:105%;">Angaben
</th></tr>
<tr>
<td>Waffenart:
</td>
<td>Keule
</td></tr>
<tr>
<td>Bezeichnungen:
</td>
<td>Knüppel, Prügel
</td></tr>
<tr>
<td>Verwendung:
</td>
<td>Kriegswaffe, Zivilwaffe, Jagdwaffe
</td></tr>
<tr>
<td>Entstehungszeit:
</td>
<td>ca. 2 Mill. v. Chr.
</td></tr>
<tr>
<td>Einsatzzeit:
</td>
<td>bis aktuell
</td></tr>


<tr>
<td>Verbreitung:
</td>
<td><a href="Weltweit" class="mw-redirect" title="Weltweit">weltweit</a>
</td></tr>
<tr>
<td>Gesamtlänge:
</td>
<td>ca. 50 cm bis 200 cm
</td></tr>










<tr>
<td>Griffstück:
</td>
<td>Holz, Metall
</td></tr>
<tr>
<td>Besonderheiten:
</td>
<td>verschiedene Formen und Größen
</td></tr>
<tr>
<th colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#202122;"><a href="Liste_der_Listen_der_Hieb-%2C_Stich-%2C_Schlag-_und_Sto%C3%9Fwaffen" title="Liste der Listen der Hieb-, Stich-, Schlag- und Stoßwaffen">Listen zum Thema</a>
</th></tr></tbody></table>
<p>Die <b>Keule</b>, auch <b>Knüppel</b>, <b>Knüttel</b> oder <b>Prügel</b> (von mittelhochdeutsch <i>brügel</i>, „Prügel, Rührstab“), fällt im Allgemeinen unter die <a href="Schlagwaffe" title="Schlagwaffe">Schlagwaffen</a>, da sie bei der Verwendung den Körper nicht <a href="Penetration_(Milit%C3%A4rtechnik)" title="Penetration (Militärtechnik)">penetriert</a>. Es gibt jedoch auch Versionen, die mit Stacheln oder einer Spitze ausgestattet sind. Diese fallen dann auch unter die <a href="Hiebwaffe" title="Hiebwaffe">Hiebwaffen</a>, da sie bei ihrer Verwendung den Körper penetrieren.
</p><p>Die physikalische Anwendungserfahrung, die von einem Stock zu einem keulenartigen Werkzeug führte, war die Erfahrung, dass die „Wucht“ (<a href="Impuls" title="Impuls">Impuls</a>, <a href="Kinetische_Energie" title="Kinetische Energie">kinetische Energie</a>) umso höher wird, je höher die <a href="Masse_(Physik)" title="Masse (Physik)">Masse</a> des Körpers ist. Aus der Forderung, dass der Griff noch handgerecht sein muss, ergibt sich dann die typische „Keulenform“: Es reicht, das ferne Ende zu verdicken, da dieses sich beim Schwung mit der höchsten Geschwindigkeit bewegt und damit die höchste Bewegungsenergie aufweist. Aus technischer Perspektive ist ein keulenartiges Werkzeug eine <a href="Einfache_Maschine" title="Einfache Maschine">einfache Maschine</a>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ursprung">Ursprung</h2></div>
<p>Zur Schäftung siehe: <a href="Sch%C3%A4ftung_(Vor-_und_Fr%C3%BChgeschichte)" title="Schäftung (Vor- und Frühgeschichte)">Schäftung (Vor- und Frühgeschichte)</a>
</p><p>Die Keule dürfte zu den ältesten Waffen des Menschen gehören (siehe <a href="Ger%C3%B6llkeule" title="Geröllkeule">Geröllkeule</a>) und bestand ursprünglich wahrscheinlich aus einem natürlich verdickten Ast oder Wurzelholz; auch tierische Oberschenkelknochen kommen in Frage. Alle Typen verstärkten die <a href="Schlagkraft" class="mw-redirect" title="Schlagkraft">Schlagkraft</a> des Armes und sorgten für eine gewisse Distanz zum Gegner. Später wurden Steine mit Pflanzenfasern an Stöcken befestigt; noch später wurden in die Steine Löcher gebohrt, durch welche ein (polierter) Ast gesteckt wurde. Im Sinne des <a href="Stock_(Stab)" class="mw-redirect" title="Stock (Stab)">Stocks</a>, der zum Schlagen dient, lässt sich die Verwendung von Keulen auch bei Schimpansen nachweisen.
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Werkzeuggebrauch_bei_Tieren#Nüsseknacken_mit_Hammer_und_Amboss" title="Werkzeuggebrauch bei Tieren">Nüsseknacken mit Hammer und Amboss</a></div>
<p>Das Gerät mit Griff und Verdickungen ist optimal zum Schwingen, sowohl zum Schlagen wie auch zum Werfen geeignet und realisiert ein Prinzip, das bei auf der Keule aufbauenden Werkzeugen wie dem <a href="Hammer" title="Hammer">Hammer</a> und dem <a href="Beil" title="Beil">Beil</a> ebenso umgesetzt ist wie bei allen für das Schwenken optimierten Werkzeugen mit Stiel und Kopf. Technisch gesehen ist die Keule eine <a href="Einfache_Maschine" title="Einfache Maschine">einfache Maschine</a>.
</p>

<p>Erste gesicherte Keulen stammen aus der <a href="Mittelsteinzeit" title="Mittelsteinzeit">Mittelsteinzeit</a>. Es handelt sich um durchbohrte rundliche, kugelige, scheibenförmige oder flache rechteckige geschäftete Steinköpfe. Runde Keulenköpfe aus Stein sind die Nachfolger der Keulen aus Holz und erscheinen als <a href="Ger%C3%B6llkeule" title="Geröllkeule">Geröllkeulen</a>. Die Durchlochung erfolgte durch trichterförmiges Picken oder als Vollbohrung; seit dem Neolithikum auch als Hohlbohrung. In der <a href="Maglemosekultur" class="mw-redirect" title="Maglemosekultur">Maglemosekultur</a> gab es einen Typ, der sich vermutlich aus dem <a href="Walzenbeil" title="Walzenbeil">Walzenbeil</a> entwickelte. Diese Keulen haben einen flachen Zapfen, oft mit einem Loch oder einer Einkerbung zum Festbinden. Das stumpfe Nackenende des Walzenbeiles, verdickt hervorgehoben, bildet die Schlagfläche. In Frankreich wurde ein Keulenkopf aus Feuerstein aus dem <a href="Campignien" title="Campignien">Campignien</a> gefunden, der offenbar die Imitation eines Felssteingerätes ist. Ein Merkmal ist, dass viele aus optisch auffälligen Gesteinsarten hergestellt wurden, in der Regel glaziale Erratien. Es wurden mehrere Typen definiert, hauptsächlich von Fiona Roe, die 1979 eine britische Typologie vorschlug, die inzwischen verworfen wurde. Seltener sind Geweihkeulen, bei denen alle Stangen entfernt sind. In Kalambofalls (<a href="Sambia" title="Sambia">Sambia</a>) wurde eine hölzerne Keule gefunden, deren Alter etwa 200.000 Jahre beträgt. Vermutlich diente die Keule dem Töten von Tieren.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch der ägyptische König <a href="Narmer" title="Narmer">Narmer</a>, der Vereiniger von Ober- und Unterägypten, ließ sich um 3000 v. Chr. auf der berühmten <a href="Narmer-Palette" title="Narmer-Palette">Steinpalette</a> mit einer Keule darstellen. Ebenso gehört sie zu den Attributen des <a href="Hinduismus" title="Hinduismus">Hindu</a>-Gottes <a href="Vishnu" title="Vishnu">Vishnu</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wortherkunft">Wortherkunft</h2></div>

<p>Das Wort „Keule“, <a href="Mittelhochdeutsch" class="mw-redirect" title="Mittelhochdeutsch">mittelhochdeutsch</a> <i>kiule</i>, <a href="Althochdeutsch" class="mw-redirect" title="Althochdeutsch">althochdeutsch</a> nicht nachgewiesen, steht in sprachlicher Nähe zu „Kolben“ und vielleicht auch ursprünglich zu „<a href="Kugel" title="Kugel">Kugel</a>“ und „<a href="Keil" title="Keil">Keil</a>“. Altertümlich wird noch <i>Käule</i> geschrieben (vgl. <a href="Kaulquappe" title="Kaulquappe">Kaulquappe</a>).<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> „Knüppel“ steht zu „<a href="Kn%C3%BCpfel" title="Knüpfel">Knüpfel</a>/Klöpfel“ in der Bedeutung von „Hammer“, aber auch in Nähe zu „<a href="Knoten_(Kn%C3%BCpfen)" title="Knoten (Knüpfen)">Knoten</a>, Knorren, Knubbel“ in der Bedeutung von „Beule“ (am Holz), und „<a href="Kl%C3%B6ppeln" title="Klöppeln">Klöppeln</a>“.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> „Knüttel“ ist das ursprünglichere, althochdeutsche Wort <i>(chnutil, chnuttil, kinuttil)</i>, und heißt „<a href="Rundholz" title="Rundholz">Rundholz</a>“, im Mittelalter ist es eine ritterliche Waffe (<i>kolbe</i>), später auf „<a href="Knotenstock" title="Knotenstock">Knotenstock</a>“ reduziert (vergl. <i><a href="Knittelvers" title="Knittelvers">Knittelvers</a></i>).<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> „Prügel“, erst ab dem 16. Jahrhundert, oberdeutsch <i>Brügel</i>, heißt ebenfalls ursprünglich Rundholzstück, dann allgemein im selben Kontext als Schlag- oder Wurfholz (vergl. <a href="Pr%C3%BCgelstrafe" class="mw-redirect" title="Prügelstrafe">Prügelstrafe</a>, österr. „jemandem Brügel zwischen die Beine werfen“: „jemandem Steine in den Weg legen“).<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch <i>Flegel</i> steht in etwa denselben Bedeutungen wie diese drei Worte,<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <i><a href="Schl%C3%A4gel" title="Schlägel">Schlägel</a>/Schlegel</i> ist dem Wort „Keule“ bedeutungsmäßig eng verwandt. Alle diese Worte stehen auch durchwegs als <a href="Schimpfwort" title="Schimpfwort">Schimpfwort</a> für kleine, dickliche Statur oder übertragen für Derb- und Grobheit. Im <a href="Berliner_Dialekt" title="Berliner Dialekt">Berliner Dialekt</a> steht „Keule“ für den (jüngeren) <a href="Verwandtschaftsbeziehung#Geschwister" title="Verwandtschaftsbeziehung">Bruder</a>.
</p><p>Die Assoziation von „Keule“ und „Schlagen“ ist so eng, dass das Wort „<a href="Keulung" title="Keulung">keulen</a>“, ursprünglich „mit der Keule niederschlagen“, auch „niederkeulen“<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (Analoge Bildungen: <i>Dolch – erdolchen, Spieß – aufspießen</i>) nur mehr in der <a href="Veterin%C3%A4rmedizin" class="mw-redirect" title="Veterinärmedizin">Veterinärmedizin</a> bzw. landwirtschaftlichen <a href="Tierhaltung" title="Tierhaltung">Tierhaltung</a> in der Bedeutung „töten eines Tieres“ steht – und zwar unabhängig von der Methode. Heute steht es sogar in ausdrücklicher Unterscheidung zu „<a href="Schlachten" class="mw-redirect" title="Schlachten">schlachten</a>“ explizit im Kontext des <a href="Tierseuche" title="Tierseuche">Seuchenschutzes</a> für das Töten, ohne der Nahrungskette zuzuführen.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Andere_Verwendung_des_Wortes">Andere Verwendung des Wortes</h3></div>

<p>Eine Keule ist im Vergleich mit anderen eine eher grobe Waffe. Analog dazu kann in gesprochenen Auseinandersetzungen (Wortgefechten) zur „verbalen Keule“ gegriffen werden, beispielsweise in Form von „<a href="Totschlagargument" title="Totschlagargument">Totschlagargumenten</a>“.
</p><p>Die Verwendung von Chemikalien zur Schädlingsbekämpfung wird häufig als Einsatz der „chemischen Keule“ bezeichnet. Zudem war „Chemical Mace“ (chemische Keule) von Smith &amp; Wesson das erste <a href="Reizstoffspr%C3%BChger%C3%A4t" title="Reizstoffsprühgerät">Reizstoffsprühgerät</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Abgeleitete_Geräte"><span id="Abgeleitete_Ger.C3.A4te"></span>Abgeleitete Geräte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Werkzeuge">Werkzeuge</h3></div>
<p>Aufgrund ihres Prinzips kann die Keule als die Stammform des <a href="Hammer" title="Hammer">Hammers</a> gesehen werden. So leiten sich aus ihr zahlreiche Werkzeuge ab. Außerdem entstehen aus der Kombination mit dem <a href="Keil" title="Keil">Keil</a>, der sich als trennendes Werkzeug eignet, insbesondere alle Varianten der <a href="Axt" title="Axt">Axt</a>, des <a href="Beil" title="Beil">Beils</a> und der <a href="Dechsel" title="Dechsel">Dexel</a>.
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerybox" style="width: 185px">
<div class="thumb" style="width: 180px; height: 180px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Ursprung der Kombination des Keulenprinzips mit dem des Keils (hier: <a href="Faustkeil" title="Faustkeil">Faustkeil</a> am Hebelarm)</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 185px">
<div class="thumb" style="width: 180px; height: 180px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Skizzen dreier <a href="Tomahawk" title="Tomahawk">Tomahawks</a>, rechts ein als Keule gefasstes Steinbeil steinzeitlicher Bauart, nach links Entwicklung zum modernen Handbeil</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 185px">
<div class="thumb" style="width: 180px; height: 180px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Steinzeitliche Bärenkopfkeule aus Paltamo, Finnland</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Waffen">Waffen</h3></div>
<p>Die Keule dient auch als eine primitive <a href="Schlagwaffe" title="Schlagwaffe">Schlagwaffe</a>, bestehend aus einem Griff und einem schweren, massiven Ende. Typische Varianten sind <a href="Schlagstock" title="Schlagstock">Schlagstock</a> (Gummiknüppel, Polizeiknüppel), <a href="Streitkolben" title="Streitkolben">Streitkolben</a> und <a href="Kriegshammer" title="Kriegshammer">Kriegshammer</a>, Weiterentwicklungen sind der <a href="Morgenstern_(Waffe)" title="Morgenstern (Waffe)">Morgenstern</a> (Besatz mit Spießen) oder der <a href="Flegel_(Waffe)" title="Flegel (Waffe)">Flegel</a> (Auflösung mit Kette).
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 180px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Narmer-Palette" title="Narmer-Palette">Narmer-Palette</a> (Ägypten, um 3000 v. Chr.)</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 180px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Münze mit Streitkolben (etruskisch, um 220 v. Chr.)</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 180px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Keule <a href="Vishnu" title="Vishnu">Vishnus</a> (um 1200 n. Chr.)</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 180px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Zwei Māori-Krieger mit <i><a href="Taiaha" title="Taiaha">Taiaha</a></i> (Neuseeland, 19. Jh.)</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sportgeräte"><span id="Sportger.C3.A4te"></span>Sportgeräte</h3></div>
<p>Auch als Sportgerät hat die Keule zu vielfältigem spielerischen Umgang mit einfacher Mechanik geführt:
</p>
<ul><li><a href="Keule_(Jonglierger%C3%A4t)" title="Keule (Jongliergerät)">Keule</a> als ein Objekt zum <a href="Jonglieren" title="Jonglieren">Jonglieren</a></li>
<li>Neben Ball, Seil, Reifen und Stab eines der <a href="Handger%C3%A4t" title="Handgerät">Handgeräte</a> in der <a href="Rhythmische_Sportgymnastik" title="Rhythmische Sportgymnastik">Rhythmischen Sportgymnastik</a></li>
<li>auch <a href="Hockeyschl%C3%A4ger" title="Hockeyschläger">Hockey-</a> und <a href="Baseballschl%C3%A4ger" title="Baseballschläger">Baseballschläger</a> und Schläger zahlreicher anderer Sportarten</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Liste_der_Keulen" class="mw-redirect" title="Liste der Keulen">Liste der Keulen</a></li>
<li><a href="Gada_(Keule)" title="Gada (Keule)">Gada</a></li>
<li><a href="Streitkolben" title="Streitkolben">Streitkolben</a></li>
<li><a href="Ger%C3%B6llkeule" title="Geröllkeule">Geröllkeule</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Eric Biermann: <i>Keulenköpfe des Alt- und Mittelneolithikums in Deutschland</i> In: Varia Neolithika IV Beier &amp; Beran, Langenweißbach 2003, ISBN 3-937517-43-X, S. 103–112.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Club_(weapon)?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Club (weapon)</a></span></b>&nbsp;– Album mit Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Keule" class="extiw external" title="wikt:Keule">Wiktionary: Keule</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Emil Hoffmann: <i>Lexikon der Steinzeit.</i> Beck’sche Reihe, Band 1325. Beck Verlag, München 1999, ISBN 3-406-42125-3, S.&nbsp;203.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">KEULE, f. clava, fustis, femur<span style="font-style:normal;"></span></cite>. In: <a href="Jacob_Grimm" title="Jacob Grimm">Jacob Grimm</a>, <a href="Wilhelm_Grimm" title="Wilhelm Grimm">Wilhelm Grimm</a> (Hrsg.): <cite style="font-style:italic"><a href="Deutsches_W%C3%B6rterbuch" title="Deutsches Wörterbuch">Deutsches Wörterbuch</a></cite>. 16 Bände in 32 Teilbänden, 1854–1960. S. Hirzel, Leipzig (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.woerterbuchnetz.de/DWB?lemid=GK04200">woerterbuchnetz.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Keule&amp;rft.atitle=KEULE%2C+f.+clava%2C+fustis%2C+femur&amp;rft.btitle=Deutsches+W%C3%B6rterbuch&amp;rft.genre=book&amp;rft.place=Leipzig&amp;rft.pub=S.+Hirzel&amp;rft.volume=16+B%C3%A4nde+in+32+Teilb%C3%A4nden%2C+1854-1960" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">KNÜPPEL, m. wie knüpfel, s. d., und gleich diesem schwankend zwischen zwei ursprüngen<span style="font-style:normal;"></span></cite>. In: <a href="Jacob_Grimm" title="Jacob Grimm">Jacob Grimm</a>, <a href="Wilhelm_Grimm" title="Wilhelm Grimm">Wilhelm Grimm</a> (Hrsg.): <cite style="font-style:italic"><a href="Deutsches_W%C3%B6rterbuch" title="Deutsches Wörterbuch">Deutsches Wörterbuch</a></cite>. 16 Bände in 32 Teilbänden, 1854–1960. S. Hirzel, Leipzig (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.woerterbuchnetz.de/DWB?lemid=GK09541">woerterbuchnetz.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Keule&amp;rft.atitle=KN%C3%9CPPEL%2C+m.+wie+kn%C3%BCpfel%2C+s.+d.%2C+und+gleich+diesem+schwankend+zwischen+zwei+urspr%C3%BCngen&amp;rft.btitle=Deutsches+W%C3%B6rterbuch&amp;rft.genre=book&amp;rft.place=Leipzig&amp;rft.pub=S.+Hirzel&amp;rft.volume=16+B%C3%A4nde+in+32+Teilb%C3%A4nden%2C+1854-1960" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
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